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Bruchsal, 27.03.2009  

GfK Einzelhandelsexperte Udo Radtke sieht Dresden auf gutem Weg
in die Liga der Top-Einkaufsstädte

Auf dem Immobilien-Dialog in Dresden beschrieb Udo Radtke, Immobilien- und Einzelhandelsexperte von GfK GeoMarketing,  Dresden als starken Einzelhandelsstandort mit guten Zukunftsperspektiven.

Udo Radtke - GfK GeoMarketingIn der Gesprächsrunde zum Einzelhandel im Rahmen der Veranstaltung „Immobilien-Dialog: Dresden auf dem Weg zur Metropole: stabile Prognosen, steigende Preise, hohe Potenziale“ präsentierte Udo Radtke einige Ergebnisse aus Vor-Ort-Untersuchungen von GfK GeoMarketing zum Einzelhandels-Standort Dresden im Vergleich zu den in Hinblick auf Einwohner vergleichbaren Großstädten Leipzig und Hannover.

Radtke: „Dresden wächst nicht nur zur Einkaufsstadt, Dresden ist mit etwa 824.000 m² Verkaufsfläche und einem Einzelhandelsumsatz von über 2,6 Mrd. Euro schon heute ein respektabler Einzelhandelsstandort.“

Allerdings habe Dresden Nachholbedarf bei der Innenstadtentwicklung und der Zentralität. In Dresden entfallen derzeit lediglich 16 Prozent der einzelhandelsrelevanten Verkaufsfläche von 824.000 m² auf die Innenstadt. In Leipzig befinden sich dem entgegen 22 Prozent der Fläche in der Innenstadt, in Hannover sind es sogar über 30 Prozent.

Beim Stichwort „Anziehungskraft des Einzelhandels auf das Umland“ liegt Dresden mit einer Zentralität von 109 Indexpunkten auf einem guten Niveau, das aber immer noch Steigerungspotenzial besitzt. Absolut richtig sei daher die Strategie, die Einzelhandelsentwicklung in Dresden auf die Innenstadt zu fokussieren, meinte Radtke.

Die Planungen verschiedener Projektentwickler in Dresden begrüßt Radtke daher auch aus Sicht der Stadt- und Standortentwicklung in Dresden. Mit der "Centrum-Galerie" und der Erweiterung der "Altmarkt-Galerie" kommen bis Frühjahr 2011 etwa 70.000 m² neue Einkaufszentrenfläche in die Dresdner Innenstadt. Einige kleinere Projekte in der Dresdner Altstadt werden in städtebaulich attraktiven Lagen noch zusätzliche Ladenflächen schaffen.

Radtke: „Auch wenn die Centerfläche Nutzungen wie Gastronomie und Dienstleistungen umfasst, wird der Löwenanteil eindeutig auf den Einzelhandel entfallen. Es ist also damit zu rechnen, dass sich Dresden hinsichtlich des einzelhändlerischen Stellenwertes der Innenstadt in einer 10-Jahresperspektive auch gegenüber den derzeit dominierenden Einzelhandelsstandorten an der Peripherie  deutlich stärker positioniert.“

Sein Resümee lautete, dass Dresden hinsichtlich der einzelhändlerischen Innenstadtentwicklung erheblich an Attraktivität hinzu gewinnen könne. Dabei solle sich der Innenstadteinzelhandel nicht ausschließlich auf die Belange des Tourismus ausrichten, auch wenn diese eine wichtige Kundengruppe darstellten. Wichtig seien vor allem stabile Einkaufsbeziehungen aus der Stadt und dem Einzugsgebiet.

Insgesamt beurteilt Radtke die Zukunft für den Einzelhandelsstandort Dresden deutlich positiv: „Das beachtliche projektierte Einzelhandelsvolumen stellt in der regionalen Wettbewerbslandschaft, aber auch vor dem Hintergrund der gesamtwirtschaftlichen Situation hohe Anforderungen an die Betreiber der Einkaufszentren, die dort zukünftig agierenden Einzelhändler, aber auch die heute schon in Dresden handelnden Akteure. Gemeinsam haben sie aber die Chance, die Dresdner Innenstadt zu einem der attraktivsten Einkaufsstandorte Deutschlands zu entwickeln."

Weitere Informationen und Kontaktperson für Rückfragen bzw. Interview: Cornelia Lichtner, GfK GeoMarketing Public Relations: c.lichtner@gfk-geomarketing.com oder +49 (0)7251/ 9295 270.

Zu Udo Radtke
Udo Radtke leitet den Studienbereich „Real Estate Consulting für Projektentwickler“ von
GfK GeoMarketing. Er ist seit 1992 im Bereich der Standort- und Immobilienforschung bei der GfK tätig und ist durch zahlreiche Vor-Ort Studien ein Kenner des Standorts Dresden.

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