Die belgische Kaufkraft verzeichnet im Vergleich zu anderen europäischen Ländern nur einen geringen Rückgang (ca. - 2%). Somit verbessert sich die relative Position Belgiens in der Rangfolge der 41 europäischen Länder von der 12. letztes Jahr auf die 9. Stelle dieses Jahr. Die regionale Verteilung der belgischen Kaufkraft spiegelt die Sprach- und Wirtschaftsräume des Landes wider: Der Kreis mit der niedrigsten Kaufkraft je Einwohner liegt in der wallonischen Region. Alle Kreise dieser Region (außer Nivelles) weisen eine unterdurchschnittliche Kaufkraft auf. Die flämische Region ist nicht nur die einwohnerstärkste, sondern weist auch mit 17.380 Euro eine überdurchschnittliche Pro-Kopf Kaufkraft aus.
Während die Hauptstadt-Region Brüssel-Hoofstadt eine unterdurchschnittliche Kaufkraft hat, bilden die umliegenden Gemeinden den reichsten Kreis des Landes: Halle-Vilvoorde. Hingegen hat die einwohnerstärkste Gemeinde Belgiens, Antwerpen, eine leicht unterdurchschnittliche Kaufkraft. Allerdings gibt es innerhalb der Stadt deutliche Unterschiede: Im Stadtteil Borgerhout verfügen die Einwohner im Schnitt über 13.601 Euro, während sie in Wilrijk das 1,5-fache haben.
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