Spaniens Provinzen zeigen ein deutliches Kaufkraft-Gefälle vom Nordosten des Landes nach Südwesten. Eine Ausnahme ist die Hauptstadt Madrid im Zentrum des Landes. Mit einem Kaufkraftindex von 121,4 ist sie zwar relativ reich, bleibt aber knapp unter dem Kaufkraftniveau der ärmsten Kreise der flämischen Region Belgiens. Innerhalb Spaniens belegt die Provinz Madrid auch nur Rang 3 hinter den baskischen Provinzen Guipuzcoa (Index = 125,2) und Alava (Index = 124,9).
Im Vergleich zum Vorjahr konnten aber Gemeinden und Provinzen im relativ armen Westen und Süden des Landes Gewinne verbuchen, wohingegen die meisten Verlierer in Nordost- und Zentralspanien zu finden sind. Größter Verlierer unter den Provinzen ist Guadalajara (östlich von Madrid), die mit einem Verlust von 4 Prozentpunkten 2009 noch eine Pro-Kopf-Kaufkraft von 11.882 Euro erreicht.
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